FTI Group

FTI setzt auf Ägypten und Türkei!
Bodrum wird „Destination of the Year“

Print-Ausgabe 3. November 2017

Gut gelaunt, mit Rückenwind durch das heuer erzielte zweistellige Plus (weit über dem geschätzten österreichischen Marktwachstum von 4 bis 5 Prozent) sowie mit ehrgeizigen Plänen für den Winter und den nächsten Sommer – so präsentierte sich Ende Oktober FTI-Österreich Chef Alexander Gessl zusammen mit Sales & Marketing Direktorin Doris Oberkanins, Marketing-Teamleiterin Corinna Klaus und dem Leiter des Service Centers und Group Departments, Paul Haselmayr im Rahmen eines Fachgesprächs in der Beletage des Wiener In-Lokals „Schwarzes Kamel“.

Das mit 31. Oktober beendete Geschäftsjahr 2016/2017 brachte für FTI Österreich ein zweistelliges Umsatz-Plus auf 245 Mio. Euro, „mit allen Themen, die wir von Österreich aus betreuen“, wie Alexander Gessl betonte. Dazu gehören neben dem Veranstalter (Package-Bereich +10,33 Prozent, Long-haul/Modular +21,53 Prozent) auch der FTI Ticketshop sowie die Kreuzfahrten der MS Berlin. Die Passagier-Zahlen kletterten um 6 Prozent nach oben, was Gessl mit den Worten kommentierte: „Wir hatten die Chance, Reisen ein bisschen teurer zu verkaufen.“

Die erfreulichen Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch 2016/2017 nicht einfach war: „Wir schauen auf ein bewegtes Jahr zurück“, betonte Doris Oberkanins mit Verweis auf die drei riesigen Hurrikans Harvey, Irma, und Maria, die Erdbeben in Italien und Mexiko, die Airberlin-Pleite sowie politische Unsicherheiten rund um den Globus.

Ein Wunder vollzog FTI bei den Türkei-Reisen, die ex Österreich ein Passagier-Plus von 28 Prozent brachten (konzernweit 20 Prozent plus), allerdings „von einem kleinen Volumen ausgehend“, wie Alexander Gessl eingesteht. „Den abgesagten Antalya-Charter ex Linz hätten wir dringend gebraucht“, so Gessl. Für 2018 setzt FTI weiter auf die Türkei und hat Bodrum zur „Destination of the Year“ erkoren. So wird es im Sommer einen FTI-Vollcharter ab Wien nach BJV geben. FTI kann dort von Çeşme bis Marmaris auf acht Resorts der eigenen Marke „Labranda“ zurückgreifen.

Auch Ägypten mit „El Gouna als Main-Destination von FTI“ sowie Fokus auf den Nil präsentiert sich stark, obwohl laut Gessl weiterhin „preisgetrieben“. Die sechs Charter von FTI Österreich im Sommer werden auch im kommenden Winter geflogen, „alles Ziel-rein“ nach Hurghada (HRG) und Marsa Alam (RMF). Im Winter 2017/18 startet zudem eine HRG-Maschine ex Linz, „die wir auch im Sommer durchziehen“, so Gessl. In Marsa Alam gibt es mit dem Turtle Bay ein neues Labranda.

Die Fernreisen liegen im Winter derzeit vom Volumen her mit 29 Prozent im Plus, mit Asien/Thailand, den Emiraten und dem Indischen Ozean als Triebfedern.

Die MS Berlin (Gessl: „Kein Luxusdampfer, wird aber immer besser und schöner“) ist jetzt bis 21. November in der Werft, um dann über den Atlantik Richtung Kuba zu starten. Dort wird es 2017/18 zehn Wochen (Vorjahr fünf) hindurch Kreuzfahrten ab/bis Havanna geben, mit der Möglichkeit von Verlängerungswochen.

Die Preise bleiben stabil (auch im Sommer 2018), nur Ägypten wird etwas teurer, was laut Alexander Gessl „wichtig und richtig ist.“ Ebenfalls erfreulich: Der Trend zu höherwertigen Reisen setzt sich fort. 

FTI Highlights für 2018

Für 2018 gibt es 33 FTI-Kataloge, davon 19 neue. Abgedeckt wird ein Potpourri von 120 Ländern. Stolz ist Doris Oberkanins auf die zwei „Megaloge“ (Mittelding zwischen Katalog und Magazin), die 2018 El Gouna und Malta (Valetta Kulturhauptstadt Europas, neues Labranda Resort, Rundreisen über alle drei Inseln) gewidmet sind. Ein Geheimtipp ist Montenegro, allen voran das neue 5-Sterne Chedi Luštica Bay. In der Ferne bietet FTI laut Paul Haselmayr 4 Kataloge, drei davon neu in Nordamerika.

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Erstellt am: 03. November 2017

Bild: Alexander Gessl

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