Eurowings-Desaster

EW Flug-Streichungen für REWE Austria Touristik-Chef „besorgniserregend“

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„Zum Teil geschäftsschädigend“ und "besorgniserregend" – das sind laut Martin Fast (Bild), Geschäftsführer der REWE Austria Touristik (ITS Billa Reisen, Jahn Reisen Austria und Transair) die laufenden Flugstreichungen, Annullierungen und Verspätungen von Eurowings (EW)-Flügen in der Sommersaison 2018.

Die chaotische Operation der Low Cost Tochter aus dem Hause Lufthansa hat bereits zu massiven Protesten von Seiten der Reisebüros in Deutschland sowie der beiden österreichischen ReiseVerbände ÖRV und ÖVT geführt. Die ungeschickte Antwort von Eurowings COO (Chief Operating Officer) Michael Knitter auf diese Protestnoten (die Reisebüros sollen sich den durch EW verursachten, massiv erhöhten Beratungsaufwand durch „individuell eingehobene Servicepauschalen“ von den KundInnen refundieren lassen), hat für zusätzlichen Ärger gesorgt.

Mittlerweile hat zumindest in diesem Bereich ein Umdenkprozess stattgefunden: „In  einem persönlichen Gespräch soll die aktuelle Situation erläutert und Lösungsszenarien vorgestellt werden“, informiert ÖRV-Präsident Josef Peterleithner. Wann es zu diesem Gespräch kommt, wurde nicht mitgeteilt.

Laut Martin Fast ist „die Masse an Clearings, dass Kunden nicht so fliegen können, wie sie gebucht haben, enorm. Es werden ganze Ketten gestrichen, von denen uns vorher noch erklärt wurde, dass wir sie forcieren sollen.“ Die Eurowings-Streichungen wären „besorgniserregend“ und für die Reiseveranstalter längst „auch wirtschaftlich spürbar.“ Es gehe „um Kohle, um viel Arbeit und um unsere Kunden.“ Für Martin Fast ist es unverständlich, „wie ein Konzern (Anm.d.Red.: Lufthansa) so agieren kann.“

T.A.I. wird über die weitere Entwicklung und vor allem die Ergebnisse des Gespräches zwischen den ReiseVerbänden und Eurowings berichten.

 

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Erstellt am: 24. Juli 2018

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