Reiseversicherungen

Europäische Reiseversicherung: Mehr Schadensfälle, weniger Großschäden

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Eine erfreuliche Entwicklung verbucht die Europäische Reiseversicherung, Österreichs Marktführer unter den Reiseversicherern. „2017 war das Jahr, in dem die Reiselust der Österreicher wieder zurückgekommen ist“, stellte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Lackner bei der gemeinsam mit Vorstandsmitglied Andreas Sturmlecher präsentierten Jahresergebnisse fest.

Boom setzt sich fort

Auch heuer läuft es hervorragend: „Der Reiseboom ist ungebrochen aufrecht.“ Im Ersten Quartal 2018 verzeichnete die Europäische Reiseversicherung im Outgoing-Bereich ein Prämienplus von 20 Prozent. Hier spielt nicht zuletzt der Frühbuchertrend eine starke Rolle.

Im Vorjahr stieg das Prämienvolumen um 10,7 Prozent auf 61,899 Mio. Euro. Für Schadensfälle wurden 30,272 Mio. Euro ausbezahlt, um 5,7 Prozent mehr, als 2016.

Weniger Aufwand für Großschäden

Die Anzahl der Schadensfälle ist zwar gestiegen (von 36.000 auf 38.000), aber es gab weniger Großschäden (67 statt 68) und deren Aufwand ist deutlich niedriger gewesen. Dies obwohl es mehr Rückholungen gab (617 statt 576) und davon auch mehr im Ambulanzjet (81 statt 75).

Rechnet man alle Schäden zusammen, ergibt sich eine durchschnittliche Vergütung für die Versicherten UrlauberInnen von knapp 814 Euro. In Einzelfällen reichen die Schadenssummen aber in den hohen sechsstelligen Bereich (einer schlug mit rund 360.000 Euro zu Buche).

Reisebüros stärkster Vertriebspartner

Stärkster Vertriebspartner der Europäischen Reiseversicherung sind die rund 1.500 Reisebüros und Reiseveranstalter, zu über 60 Prozent des Prämienvolumens abwickeln. Über Makler werden 12-13 Prozent des Volumens abgewickelt, die Hotellerie trägt rund 7-8 Prozent zum Prämienvolumen bei. Der Rest erfolgt direkt bzw. online.

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Erstellt am: 09. Mai 2018

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