Aldiana

Doppeltes Comeback! Rückkehr in die Ferne und in die Gewinnzone

Print-Ausgabe 14. Juli 2017

Der Club Aldiana in der Dom-Rep eröffnet eventuell bereits im kommenden Winter, erstmals werden auch wieder schwarze Zahlen geschrieben

Manchmal gehört – neben einer ordentlichen Portion Können –auch Glück dazu. Aldiana hat derzeit beides. Unter Führung des seit zweieinviertel Jahren amtierenden Geschäftsführers Max-Peter Droll wurde nach einer langen Durststrecke mit Verlusten (2007/08 war das bislang letzte Jahr mit Gewinn) ein eindrucksvoller Turnaround hingelegt, der heuer in schwarze Zahlen münden sollte. „Das Jahr ist noch nicht zu Ende, aber es sieht nach einem deutlich positiven Ergebnis aus“, gibt sich Droll zurückhaltend, wobei er T.A.I. gegenüber für die erfreuliche Entwicklung auch ein Quäntchen Glück mitverantwortlich macht. Die Gründe für die Wende in Richtung solider schwarzer Zahlen sind aber primär hausgemacht. Droll: „Wir haben viele Verträge nachverhandelt und in den letzten Jahren viel bewegt. Damit kann man ein positives Ergebnis erzielen“

So lief Ende Oktober 2016 der Vertrag mit der Anlage in Side aus, womit für den Sommer 2017 eine Problemdestination wegfiel. Der Aldiana Tunesien stand (anders als Aldiana Djerba, der weiterhin geöffnet und dank der Tunesien-Erholung in den zurückliegenden Wochen auch gut gebucht ist) bereits im Vorjahr nicht mehr im Programm. Damit umfasste das Aldiana-Portfolio im aktuellen Sommer zwar nur acht (statt zuvor zehn) Anlagen, doch die Zahl der Betten in Problemzielen war um nahezu ein Viertel geringer.

Für Rückenwind sorgte die gute Nachfrage-Entwicklung. Uwe Schmidt, Aldiana Vertriebsleiter für Österreich und die Schweiz, beziffert das Buchungsplus für den laufenden Sommer im Quellmarkt Österreich auf 22 Prozent. Hier macht sich die Buchungstechnik X-ALD bezahlt: „Wir können damit auf einen Flug-Pool zurückgreifen und flexible Aufenthaltsdauern bieten.“ In Österreich arbeitet Aldiana mit rund 900 Reisebüros zusammen. „Es ist das erste Jahr, in dem wir komplett alleine marschieren“, so Schmidt (zuvor gab es eine Vertriebskooperation mit Thomas Cook Austria).
 
Auch bezüglich zusätzlicher Club-Anlagen tut sich einiges. Wie berichtet kommt ab Winter 2018/19 mit Ampflwang ein dritter Club in Österreich hinzu (sie gehört dem Aldiana Eigentümer LMEY Investments; der Ampflwang-Vertrag mit Robinson läuft Ende nächsten Sommer aus).
 
Noch früher, eventuell schon im Winter 2017/18, wird der Aldiana Cabarete eröffnen (Buchungsfreigabe, sobald der Eröffnungstermin fest steht). Der Ganzjahresclub im Zielgebiet Puerto Plata wird über rund 300 Zimmer inmitten eines tropischen Gartens verfügen, samt großer Pool-Landschaft, Tauchbasis, Tennisplätzen und dem Spa- und Fitness-Bereich „Welldiana“. Droll: Ich bin stolz, dass wir wieder auf die Fernstrecke gehen.“

Das Projekt in Cabarete hatte sich kurzfristig ergeben. Ursprünglich sollte eine neue Anlage bei Punta Cana errichtet werden, mit Eröffnung in der Saison 2018/19. Was jetzt aus dem Vorhaben wird (das Grundstück steht im Eigentum von LMEY Investments) ist noch nicht entschieden.

Fix ist die Eröffnung des Aldiana Kalabrien im Sommer 2018, ebenfalls mit rund 300 Zimmern, Poollandschaft, Tennis, Welldiana und kilometerlangem Sandstrand auf der Ionischen Seite des Stiefels, mit Zielflughafen Lamezia Terme. Ebenfalls 2018 eröffnen wird der Aldiana Wittenburg bei Hamburg. Und auch bezüglich Türkei befindet man sich „auf intensiver Suche“ nach geeigneten Anlagen.
 
Aldiana kommt dabei zugute, dass mit LMEY Investments auf einen Immobilien-Profi zurückgegriffen werden kann. LMEY besitzt aktuell neun Anlagen, von denen aber, wie Droll betont, „nicht alle als Clubanlagen für Aldiana geeignet sind“, wie z.B. der Club Stella Maris Paraiso auf Ibiza. Auch die bestehenden, weiteren Robinson-Anlagen von LMEY (Arosa in der Schweiz sowie Schlanitzen Alm in Österreich) werden nicht angetastet: „Es handelt sich um bestehende Verträge, sie haben noch eine längere Laufzeit.“ Was danach geschehe, sei noch nicht entschieden.

Das Ziel im kommenden Winter lautet „weiter wachsen“, wie Uwe Schmidt betont. Mit dazu beitragen wird, dass der Club Alcaidesa bereits am 7. Februar öffnet. Schmidt: „Es handelt sich um ein großes Golfgebiet, 38 Plätze befinden sich im Umkreis von 40 Kilometern. Das findet man nirgends in Europa.“ Der Aldiana Zypern startet am 3. März, der Hochkönig öffnet Mitte Dezember. Durchgehend im Winter in Betrieb sind zwei Anlagen (Salzkammergut und Fuerteventura) 

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Erstellt am: 14. Juli 2017

Freut sich über die eindrucksvolle Entwicklung und gute Nachfrage: Geschäftsführer Max-Peter Droll

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