Travelport Austria

Einkaufswagen 5.0 für den
individualisierten Reisevertrieb

Print-Ausgabe 7. April 2017

Mit dem ShoppingCart gibt es seit Ende März ein Tool für CETS-User, das die Zusammenstellung individueller Reisepakete erheblich vereinfacht.

Heißt es jetzt der, die oder das ShoppingCart? Sabrina Schöberl, Sales and Marketing Managerin von Travelport Austria, schuf diesbezüglich gleich zu Beginn der Präsentation des jüngsten CETS-Produktes, das seit Ende März allen Travelport Austria Usern zur Verfügung steht, Klarheit: „Wir bitten um den männlichen Artikel.“

Eigentlich logisch: Denn ShoppingCart bedeutet so viel wie „der Einkaufswagen“ oder „der Warenkorb“. Und der hat es in der Tat in sich: „Der ShoppingCart ist bahnbrechend für uns und die Reisebüros“, schwärmt Travelport-Geschäftsführer Rudolf Mertl, „es handelt sich um ein Tool, das die Arbeit erheblich erleichtert.“

Das ist nicht nur einfach so dahingesagt, sondern hat mit der zunehmenden Individualisierung der Reiseprodukte zu tun. Seinen KundInnen Packages zu schnüren, bei denen die Leistungen verschiedener Reiseveranstalter und Anbieter, wie Airlines, Reiseversicherungen oder Mietwagen, miteinander kombiniert, verwaltet und modifiziert bzw. nachträglich verändert werden, das war bislang eine überaus komplizierte Angelegenheit.

Beim ShoppingCart funktioniert dies nach dem simplen, aus dem Online-Shopping bekannten Einkaufswagen-Prinzip, wobei im Hintergrund die komplexesten Vorgänge der heutigen Reservierungswelt mitlaufen (wie etwa Verfügbarkeitsabfragen, Optionierung, etc.) – all das mit intuitiver Menüführung.

Ein großer Vorteil: Beim ShoppingCart wird der gesamte Vorgang mit nur einer einzigen Nummer verbunden, bearbeitet und verwaltet (so werden z. B. Namen der Reisenden und ihre Flugdaten für jeden zusätzlichen Baustein immer automatisch übernommen), während im Hintergrund (also im Mid-Office) jede einzelne Buchung für sich bestehen bleibt und auch getrennt erfasst bzw. verrechnet wird. Mertl: „Dem Kunden werden Einzelleistungen verkauft.“ Letzteres ist nicht zuletzt aufgrund des neuen Pauschalreise-Gesetzes wichtig (damit aus dem Vermittler nicht ein Veranstalter wird).

Mertl: „Bisher waren verschiedene Buchungen nicht miteinander verbunden und dadurch schwer auffindbar. Mit dem ShoppingCart sind alle immer wieder perfekt zu finden und können ganz einfach bearbeitet werden.“

Wie einfach all dies im Echtbetrieb abläuft, konnte T.A.I. am Dienstag dieser Woche bei einer Life-Präsentation durch Travelport Austria Product & Projectmanagerin Ingrid Kinast (Kürzel: iki) mitverfolgen. Sogar der Preis-Vergleich des gemeinsam mit einem Kunden zusammengestellten individuellen Packages (in unserem Fall ein myAustrian Holidays-Flug nach LPA, kombiniert mit einem 3-Sterne Hotel inkl. HP aus dem ITS Billa-Portfolio und einem Sunny Cars-Mietwagen) mit einem fixfertigen Angebot (in unserem Fall von Thomas Cook Austria inkl. Transfer plus Mietwagen-Optionen) ist im Handumdrehen möglich.

Rudolf Mertl: „All das ist in dieser Art bei keinem anderen System möglich.“ Sprich: Travelport Austria hat damit jetzt ein einzigartiges Tool im Angebot. Getestet wurde der ShoppingCart in der Beta-Phase von mehreren Ketten und einem Reisebüro, Ende März erfolgte die Freischaltung für alle Travelport-User. „Es war technisch gesehen ein relativ starker Eingriff in CETS, trotzdem ist er völlig reibungslos über die Bühne gegangen“, betont Mertl.

Und wie kommt der übrigens kostenlose ShoppingCart beim Vertrieb an? Offensichtlich großartig: „Einen Tag nach Freischaltung war zu Mittag bereits der 100ste ShoppingCart angelegt“, freut sich Rudolf Mertl. Für nähere Infos und Fragen steht das Vertriebsteam von Travelport Austria jederzeit unter sales.austria@travelport.com zur Verfügung. Der ShoppingCart steht auch im Mittelpunkt des Travelport Austria Forums in Wien (20.April), Graz (27.April) und Linz (11.Mai), jeweils ab 15:30 Uhr. Weitere Informationen unter event.austria
@travelport.com. 

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Erstellt am: 07. April 2017

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