AirPlus Austria

BIZ boomt, Flugumsatz steigt,
Hotels & Mietwagen atmen mit

Print-Ausgabe 23. Februar 2018

Zusammen mit Neukunden, steigenden Ticketpreisen und dem Vormarsch der virtuellen Kreditkarte A.I.D.A. sorgt das für einen Ergebnis-Bestwert.

Die steigenden Flugumsätze (siehe auch T.A.I.-Bericht vom 26. Jänner – „700 Mio. Euro-Hürde geknackt!“) deuteten bereits darauf hin: „Wir hatten wieder einmal vom Ergebnis her das erfolgreichste Jahr der Geschichte“, freute sich vor wenigen Tagen Hanno Kirsch, zusammen mit Wolfgang Schneider Geschäftsführer von AirPlus Austria, über das zu Ende gegangene Geschäftsjahr. Kirsch: „Wir liegen noch einmal deutlich über dem Vorjahr.“ Damals (also 2016) stand unter dem Strich ein Vorsteuer-Ergebnis von 2,3 Mio. Euro. Wachstumstreiber 2017 war – wie bereits erwähnt – der abgerechnete Flugumsatz, der bei AirPlus Austria um rund 11 Prozent auf 450 Mio. Euro kletterte, was leicht über dem BSP (Billing Settlement Plan) lag, der um 10,3 Prozent zugelegt hat.

Getragen war die gute AirPlus-Entwicklung von mehreren Komponenten: So stiegen die über AirPlus abgerechneten durchschnittlichen Ticketpreise um 4 Prozent, Neukunden brachten zusätzlichen Umsatz in zweistelliger Millionen-Höhe und die virtuelle MasterCard A.I.D.A. (AirPlus Integrated Data Acceptance) – über sie werden all jene Transaktionen abgewickelt, bei denen die UATP (Universal Air Travel Plan)-Card nicht akzeptiert wird – legte auf 7 Mio. Euro zu.

Hanno Kirsch: „Es wird wieder mehr geflogen.“ Dies zwar weniger Unternehmens-intern (hier geht der Trend Richtung Video-Konferenzen), sondern laut Kirsch „mehr zu den Kunden. Der von unseren Top-50 Kunden abgerechnete Umsatz stieg um 11 Prozent. Das reflektiert die gute Wirtschaftslage. Österreich ist sehr Export-orientiert, es gibt viele Aufträge, die Wirtschaft boomt.“

Auch die Nicht-Flugumsätze legten zweistellig zu. Hanno Kirsch: „Hotels und Mietwagen atmen mit dem Flugumsatz mit.“ Hier profitiert AirPlus durch A.I.D.A.: „Es handelt sich um Geschäft, das früher an uns vorbei gegangen ist.“ Positiv verläuft bei AirPlus Austria auch die Entwicklung der personenbezogenen Kreditkarten. 2016 gab es bekanntlich aufgrund der geänderten EU-Bestimmungen für Corporate Cards (es ging um Firmenhaftung) eine Zäsur. Umso erfreulicher war, dass bei AirPlus Austria 2017 trotz rund 20 Prozent weniger personenbezogener Visa-Kreditkarten die mit ihnen getätigten Umsätze lediglich um 3 Prozent rückläufig waren. Kirsch: „Die Umstellung war mühsam. Jetzt können wir wieder anfangen, in neuer Konstellation Visa-Karten an unsere Kunden auszugeben.“

Womit eines der Ziele von AirPlus Austria für 2018 feststeht: das Pushen personenbezogener Visa-Kreditkarten. Ein weiteres ist es laut Kirsch, „die virtuelle Bezahlung mit A.I.D.A. bei Kunden und Vertriebspartnern noch besser zu verankern.“ Die Kooperation mit HRS helfe „bei Hotelbuchungen sehr, es ist eine schlanke und smarte Lösung.“ Zur Erklärung: HRS generiert für seine Kunden bei jeder Buchung automatisch eine virtuelle Kreditkarte, der Kunde muss sich nicht mehr darum kümmern. Nach ähnlichem Muster planen künftig laut Kirsch auch andere Hotelanbieter vorzugehen. Zusammen mit der anhaltend positiven Wirtschaftsentwicklung steht damit einem weiteren erfolgreichen Jahr für AirPlus in Österreich nichts entgegen. 

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Erstellt am: 23. Februar 2018

Bild, v.l.: AirPlus Austria Geschäftsführer Wolfgang Schneider und Hanno Kirsch

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