Rottenbergs Roadbook

Ansichtskarten

Dass meine Mutter sich freut, bedeutet nichts. Verstehen Sie mich richtig: Es bedeutet mir viel, wenn meine Mama sich freut. Nur freuen sich Mütter halt immer, wenn man sich meldet. Egal, ob online oder per Ansichtskarte. Bei Freunden und Kollegen ist das anders: Online-Reisepics sieht man ständig. Auf jeder Plattform: Nicken – „liken“ – schon vergessen. „Wo warst du rasch nochmal?“

–>
25. August 2017 | Rottenberg
Dog Traveller

Dogs in the City

Hunde haben in der Oper, dem Theater, auf einem Konzert oder Ball, im Fußballstadion oder Freizeitpark (...) in der Regel nichts verloren. Logisch. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir Hundehalter als Zielgruppe für solche Aktivitäten ausfallen.

–>
25. August 2017 | Dog Traveller
Unter uns gesagt

Keine Fakenews

Wie können positive Emotion und Sympathie für eine Destination geweckt werden,
um möglichst viele Gäste zum Besuch zu animieren? Antworten darauf zu finden, die wirklich den Punkt treffen, ist schwer.

–>
25. August 2017 | Peter
Durchgeblickt

Tourismus braucht eigene Flexi-Lösung

„Bei dem lauschigen Treffen auf Burg Golling hat die Wirtschaft jetzt endlich auf den Tisch gelegt, was sie eigentlich wirklich von den Beschäftigten im heimischen Tourismus will und erwartet. Und zwar einen 13-Stunden Arbeitstag!“ Berend Tusch, Tourismus–Vorsitzender in der Gewerkschaft Vida, bezog sich bei dieser „entlarvenden“  Feststellung auf ein Interview, das ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer bei einer Veranstaltung der Vereinigung „Senat der Wirtschaft“ gegeben hatte.

–>
25. August 2017 | G. Greul
Standpunkt

Spohrs Meisterstück

Airline-Pleiten gab es bisher viele. Aber keine, die dermaßen gut orchestriert und vorbereitet war, wie jene der Airberlin. Ohne weiteres Aufheben fliegt der insolvente Carrier weiter, ausgestattet mit einem 150 Mio. Euro Polster der Bundesrepublik, während im Hintergrund die Verhandlungen über die Verwertung wesentlicher Unternehmensteile an zumindest drei Kaufinteressenten geführt werden. Noch im September soll das meiste unter Dach und Fach sein. Ein perfekt durchgeführtes „forced landing“.

–>
25. August 2017 | Lupo
Rottenbergs Roadbook

Noch einmal: Die Schweiz

Vergeben Sie mir, wenn ich hier noch einmal die Schweiz thematisiere. Bloß: Es war auf meiner Reise ins Engadin einfach unmöglich, das konsequente Abfeiern der Klischees durch die offiziellen Repräsentanten der Schweiz, nicht fröhlich zu beschmunzeln: War es zuletzt die fast grotesk zelebrierte Freude an der Pünktlichkeit, die bis zur Gepäckband-Anzeige am Flughafen reichte, ist es heute die Kunst, neben Postkartenidylle und Sprache sogar, Sturheit als sympathisches Asset zu vermitteln .

–>
11. August 2017 | Rottenberg
Dog Traveller

Ein Hotel für alle „Felle“

Meine Meinung, dass Hunde im Flugzeug nichts verloren haben, durfte ich hier ja schon einige Male vertreten. Aber sollen „Herrchen und Frauchen von und zu Bello“ deswegen nie wieder die Zeitzone wechseln oder ihre Nase in die Sonne Griechenlands strecken?

–>
11. August 2017 | Dog Traveller
Durchgeblickt

Airbnb ist nicht mehr zu bremsen

Gleiche Rahmenbedingungen für gleiche Tätigkeiten: Das ist nicht nur die Forderung der Hotellerie, wenn die Tätigkeit der Privatquartier-Vermieterplattform Airbnb (und ähnlicher) diskutiert wird, dazu bekennt sich auch die Politik. Bisher drehte sich alles darum, wie man Airbnb bremsen könnte.

–>
11. August 2017 | G. Greul
Standpunkt

Warten auf Kondratieff

Wir kennen sie nicht nur aus dem Straßenverkehr, sondern vor allem auch aus den Wirtschaftsleben: die S-Kurve. In ihrer schönsten Ausprägung zeigt sie die intensivsten und kräftigsten Wachstums-Szenarien. Mit dem Schönheitsfehler, dass sie nach oben abflacht. Dann ist’s vorbei mit Wachstum.

–>
11. August 2017 | Lupo
Zollfreie Gedanken

Grenzen

Wer das Glück hat, einige Urlaubstage im Karstland hinter Triest zu verbringen, wird von kulturellem Reichtum und von kulinarischer Vielfalt verwöhnt. Beides ist ganz oft dort zu finden, wo Länder aneinander grenzen, die das Beste ihrer Traditionen in die zusammen gehörende Region einbringen.

–>
11. August 2017 | H. Zolles
Unter uns gesagt

Großer Tag?

Politik ist schon im Alltag schwer auszuhalten, in Vorwahlzeiten wird sie unerträglich. Jüngstes Beispiel ist die Entscheidung von easyJet, in Wien ein Standbein zu errichten.

–>
11. August 2017 | Peter
Standpunkt

„Worst Case“ Ferien

Reisen gilt als schönste Zeit des Jahres. So lautet zumindest das Versprechen in der Werbung. Die Realität sieht ein wenig anders aus. Jede dritte Scheidung wird nach dem gemeinsamen Urlaub eingereicht. Schlechtwetter kann einem die Stimmung ebenso trüben, wie Verspätungen oder sich schleppende Massenabfertigung an überfüllten Flughäfen. Doch hier geht’s nicht um derartige Ärgernisse, sondern um substanziell mehr: um Terrorattacken auf touristische Einrichtungen.

–>
14. Juli 2017 | Lupo
Durchgeblickt

GewO: In der Nachspielzeit alles erreicht

Im Fußball fallen entscheidende Tore oft in der Nachspielzeit. Das passierte auch bei der Reform der Gewerbeordnung: Nach dem Beschluss von Neuwahlen rechnete kaum jemand damit, dass der beschlussfertige, vom Nationalrat aber an den Wirtschaftsausschuss zurückgeschickte Entwurf noch in dieser Legislaturperiode Gesetz werden könnte.

–>
14. Juli 2017 | G. Greul
Rottenbergs Roadbook

Unpünktliche Schweiz

„Wir entschuldigen uns für die entstandene Verspätung und hoffen, dass Sie dennoch wieder mit uns fliegen werden.“ In der Regel ignoriere ich diesen Satz: Verspätungen gehören zum Flugverkehr wie das Amen zum Gebet – und Landezeiten sagen auch nichts über die Dauer der folgenden Spazierfahrt über das Vorfeld aus.

–>
14. Juli 2017 | Rottenberg
Dog Traveller

Spielerisch ans Ziel

Als Kalle bei mir einzog, stand alles bereit: ein überdimensionales Körbchen, reichlich Spielzeug, feinstes Futter und Gutzis in allen Farben und Formen. (M)ein Paradies für Hunde ... Kalle sah es damals spürbar anders. Heute weiß ich, dass hinter der scheinbaren Undankbarkeit schlichte Überforderung steckte.

–>
14. Juli 2017 | Dog Traveller
Nach oben