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Schulterschluss der Alpen nimmt Gestalt an

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Der Prolog zur „The Alps“ bündelt Interessen und schafft innovativen Verkaufsraum

Äußerst zufrieden mit den Vorbereitungen für die Prologveranstaltung zur „The Alps“ am 13. und 14. September ist Josef Margreiter, Geschäftsführer Tirol Werbung, demzufolge es in den vergangenen Monaten gelungen sei „einen Bogen über die Alpen zu spannen und maßgebliche touristische Netzwerke in die Vorbereitungsarbeiten einzubinden“. Mit dem Prolog wolle man ein deutliches Zeichen der zukünftig verstärkten Zusammenarbeit im Alpenraum setzen und die Details der Erstveranstaltung 2011 präsentieren, unterstreicht Margreiter und erläutert das „3-Säulen-Konzept“ von „The Alps“: Dieses beruhe auf der fachlichen Information, der Verleihung eines einzigartigen Awards für touristische Initiativen in den Alpen in Verbindung mit dem Produkterlebnis sowie dem Bereich „Verkauf, Vertrieb“. Margreiter: „Wir wollen hier einen innovativen Verkaufsraum installieren, der eine neue Form des touristischen Handels ermöglichen wird.“

Bereits zum Prolog habe man ausgewählte Vertriebspartner eingeladen, der Tirolwerber spricht von bis zu 50 Top-Kontakten. Zudem wird es dort ein tourismuspolitisches Gipfeltreffen geben, das von Tirols Landeshauptmann Günther Platter initiiert wurde. „Das gibt uns die Sicherheit, dass es auch auf politischer Seite ein neues Einheitsgefühl im weltweit wichtigsten Tourismusraum gibt“, so Josef Margreiter, der sich sowohl auf Seite der Vertriebspartner als auch von Touristikern großes Interesse und Neugier erwartet: „Für den Prolog rechnen wir mit rund 300 Teilnehmern aus den Bereichen alpine Top-Touristiker, internationale Vertriebspartner und Medien.“

Von einem „langgehegten Wunsch im Westen Österreichs den Alpenurlaub im Sommer besser zu positionieren“ spricht auch Harald Ultsch, Spartenobmann Tourismus & Freizeit in der Tiroler Wirtschaftskammer. Es müsse nicht immer das Meer sein, das die Kulisse des Urlaubs bilde. Durch forcierte Investitionen könnten auch die Alpen als Sommerdestination attraktiver werden. Eine Infrastruktur-Offensive mit der Bewertung der besten Projekte ist deshalb geplant, so Ultsch, die die Produkte im Rahmen der „The Alps“ erlebbar machen. Quer durch Europa will man Gäste für einen Alpenurlaub gewinnen, Ultsch sieht Potenzial aber auch in den neuen Wachstumsmärkten wie etwa Indien oder VAE. „Von der Angebotsseite her müssen 2011 die Produkte verfügbar sein, aber natürlich ist das auch ein Veranstaltermarkt“, betont Ultsch. Dazu müsse man zunächst den Vertrieb entwickeln, nicht ohne die „New Ways of Trading“ zu berücksichtigen. Der Spartenobmann spielt auf das Internet, aber auch auf Vertriebswege wie Hofer an und rechnet mit 4 bis 5 Jahren Entwicklungsphase. Gerade im Hinblick auf die LTO’s erwartet er sich großes Interesse: „Da wird viel passieren.“ Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und Steiermark sind bereits an Bord, Oberösterreich könne eventuell noch gewonnen werden. Im 2-Jahresrhythmus soll „The Alps“ an unterschiedlichen Orten stattfinden.

„Für uns ist das eine starke Initiative, mit der wir den Alpentourismus gemeinsam noch besser positionieren können“, fasst Urs Zenhäusern, Direktor Wallis Tourismus, seine Erwartungen im Hinblick auf „The Alps“ zusammen. Viel intensiver als bisher müsse man seiner Ansicht nach auf „Best Of-Angebote“ aufmerksam machen und die alpine Vermarktungsplattform biete dazu eine gute Gelegenheit. „Das ist ein strategisches Feld, das wir verstärkt nutzen möchten“, so Zenhäusern. Hauptaugenmerk liege dabei auf dem Sommer, den Winter dürfe man aber nicht vernachlässigen. Der Tourismusdirektor von Wallis ist bezüglich des Erfolgs zuversichtlich: „Ich glaube, dass die Einkäufer froh darüber sein werden, weil die Produkte bislang vielfach noch zu wenig bekannt sind. Das wird sich mit der Alpenmesse ändern.“ Der Prolog im Herbst ist Urs Zenhäusern zufolge ein erster Gradmesser des Interesses. Durch die Inputs und das Feedback der Teilnehmer werde schließlich die Basis für bedarfsorientierte Angebote geschaffen. Sie letztlich in Buchungen zu transformieren, sei das Ziel.

Zu „transportieren, was die Alpen ausmacht und ihre Vielfalt in Szene setzen“ ist für Sybille Wiedenmann, Geschäftsführerin Bayern Tourismus Marketing, die Aufgabe von „The Alps“. Am Interesse seitens der Einkäufer und Aussteller zweifelt sie nicht, sondern sieht gerade in den süd- und südosteuropäischen Ländern noch großes Potenzial. Bayern selbst positioniert sich am Prolog einerseits mit der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2018 sowie 4 Weltmeisterschaften in Bezug auf den Wintertourismus und betont andererseits seine Stärke als Natur- und Gesundheitsdestination. „Wir haben diverse Leitangebote entwickelt mit denen wir saisonal Gäste ansprechen“, so die Touristikerin, die sich vom Prolog vor allem eines erwartet: „Interesse bei Medien und Vertrieb schaffen, Verständigung erhöhen und die Zusammenarbeit mit Bevölkerung und Politik forcieren.“

Wandernde Verkaufsplattform im Dienste der Alpen

„The Alps“ findet 2011 zum ersten Mal als länderübergreifende Incoming-Messe für den Alpenraum in Innsbruck statt. Fixstarter sind Österreichs alpine Bundesländer sowie Südtirol, Bayern und die Schweiz. 2013 dürfte „The Alps“ in Salzburg über die Bühne gehen, zwei Jahre darauf könnte sie erstmals nach Südtirol oder in die Schweiz wandern. Die Auftaktveranstaltung Prolog findet im September 2010 in Innsbruck mit Fachvorträgen, Diskussionen etc. statt, um potenziellen Teilnehmern und Ausstellern das Konzept vorzustellen und die Grundlage für bedarfsgerechte Angebote zu schaffen. Ca. 300 Teilnehmer werden zum Prolog erwartet.

 
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