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HRS-Bestpreis-Garantie in Deutschland verboten
There are no translations available. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat HRS in einer einstweiligen Verfügung unter Androhung einer sechsmonatigen Ordnungshaft verboten, eine Bestpreis-Garantie zu erzwingen. „Das ist eine ganz deutliche Botschaft: Es ist gut und richtig, den Rechtsweg zu beschreiten“, erklärt Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Das Oberlandesgericht begründet seinen Spruch mit dem Widerspruch gegen § 1 des deutschen Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen: „Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten.“ Die Bestpreis-Garantie, so die Richter weiter, schließe Wettbewerb nahezu vollständig aus. In Deutschland hat das Start-up JustBook gegen den Mitbewerber geklagt, da es den Wettbewerb zu seinen Ungunsten eingeschränkt sah. In Österreich übernimmt die ÖHV diese Rolle mit der Beschwerde vor der Bundeswettbewerbsbehörde und versteht sich als Anwalt der Hotellerie: „Wir lassen nicht zu, dass Hoteliers in ihrem Recht eingeschränkt werden!“ Das Urteil verspricht zusätzliche Spannung in dem Treffen zwischen HRS-Geschäftsführer Tobias Ragge und österreichischen Hoteliers morgen, Donnerstag, in Wien. T.A.I. wird darüber berichten. Ragge will ungeachtet des Düsseldorfer Urteils den Dialog mit dem Bundeskartellamt fortsetzen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung von diesem verzichtet HRS wie bereits seit Anfang Februar auf Sanktionen bei Verstoß gegen die ‚Bestpreis-Klausel‘. Nach wie vor geht das Unternehmen davon aus, dass keine Beschränkung des Wettbewerbs vorliegt und ist überzeugt, „die Bedenken des Amtes ausräumen zu können.“ Airline-Durchschnittspreise im Sturzflug
There are no translations available. Die Flugbuchungen in Österreichs Reisebüros zeigte im Jänner 2012 eine überaus zweischneidige Entwicklung. Zwar legte die Anzahl der Tickets stark um 7,9 Prozent zu, die Umsätze kletterten hingegen nur um 1,8 Prozent nach oben. Unter dem Strich steht somit ein weiterer Verfall des durchschnittlichen Ticketpreises. „Die Preisschlacht bei den Airlines setzt sich im Jänner fort“, kommentiert Norbert Draskovits, Präsident des ÖRV (Österreichischer Reisebüroverband), den aus Airline-Sicht unerfreulichen Trend. Getragen wird die Entwicklung von „sehr vielen Sonderangeboten von diversen Airlines“ so Draskovits. Rückgang bei den Schweiz-Nächtigungen
There are no translations available. In den Schweizer Hotels sind laut Guglielmo Brentel, Präsident Hotelleriesuisse, im vergangenen Jahr 2 Prozent weniger Übernachtungen verzeichnet worden als 2010. Als Gründe nannte er neben dem starken Franken die weltweit schwache Konjunktur und das Wetter. Bei den Gästen aus dem Ausland erreichte das Minus sogar -3,5 Prozent, bei den Quellmärkten aus Europa lag es sogar bei minus -7,3 Prozent. Aus Asien gab es hingegen einen Zuwachs um 13,4 Prozent. Insgesamt wurden 35,49 Millionen Logiernächte gezählt, ein Rückgang um 722.000. Besonders betroffen waren die Kantone Graubünden (-7,6 Prozent), Wallis (-4,6 Prozent) und Tessin (-4,4 Prozent). Eine Abnahme von Übernachtungen verzeichnete die Hotellerie vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Davor blieb sie stabil. Besonders stark war der Einbruch in der 5-Stern-Hotellerie (-7,2 Prozent). Während in den Bergregionen die Nachfrage um 5,1 Prozent zurückging, verzeichneten die großen Städte ein Wachstum von 1,6 Prozent. Zürich legte sogar um 2,6 Prozent zu. Airline-Sanierer Hans Rudolf Wöhrl kauft Intersky
There are no translations available. Die Zukunft der Vorarlberger Regionalairline InterSky ist vorerst gesichert: die Firmengruppe von Hans Rudolf Wöhrl (der u.a. Eurowings sowie später die deutsche BA, gexx und LTU, gehörten, die nach erfolgreicher Neupositionierung an Airberlin verkauft wurden) hat über die Intro Aviation GmbH „maßgebliche Anteile“ an der Bodensee-Airline übernommen. Deren Gründerin und Mitgesellschafterin Renate Moser wird sich laut Unternehmens-Aussendung weiterhin um das operative Tagesgeschäft kümmern. Neuer erster Geschäftsführer wird der Schwiegersohn Wöhrls, Peter Oncken. Er ist auch geschäftsführender Gesellschafter der Intro Aviation GmbH. Die Intro Aviation GmbH (sie mußte im Vorjahr den Konkurs ihrer 30-Prozent-Beteiligung an der Partners Software GmbH verkraften) ist nicht nur mehrheitlich bei InterSky eingestiegen, sondern hat sich auch in die drei Flugzeugbeteiligungsgesellschaften eingekauft, die InterSky die Maschinen zur Verfügung stellen. "Nur so war es möglich, die von den Banken und Behörden geforderte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, auch dauerhaft zu gewährleisten", sagt Peter Oncken, der von einem Investment in Millionen-Höhe spricht. InterSky wurde 2011 gegründet und gehörte seither zu 100 Prozent Renate Moser und ihrem Mann Rolf Seewald. Nach einem turbulenten Jahr 2011 und einer im Sommer in die Wege geleitetend Redimensionierung verbindet InterSky derzeit Friedrichshafen mit Berlin, Düsseldorf, Wien, Graz und Hamburg. Die Flotte besteht aus drei Dash 8 Flugzeugen (zwischenzeitig waren es fünf). Die Suche nach einem Investor lief bereits seit geraumer Zeit. Die zurückliegenden zwei Jahre bescherten dem Unternehmen Verluste, ebenso galt es – nach dem Ausscheiden von Renate Mosers Sohn Claus Bernatzik im Vorjahr – die Nachfolge zu regeln. AUA-Rückzug aus Mumbai, statt dessen mehr Europa
There are no translations available. Austrian Airlines werden ab Sommerflugplan 2012 die Flugfrequenz in die Kernmärkte Osteuropas deutlich erhöhen und die Kapazität in den Nahen Osten im Abtausch mit der Destination Mumbai aufstocken. Das gab Austrian Vorstand Andreas Bierwirth bekannt. Innerhalb Österreichs gibt es ab 1. März einen zusätzlichen Morgenflug zwischen Klagenfurt und Wien (bis zu fünf Mal täglich). Der im Winterflugplan eingeführte zusätzliche Flug von und nach Linz bleibt bestehen (bis zu vier Mal täglich). Ab Sommerflugplan gibt es zudem wieder Flüge nach Libyen (fünf Mal pro Woche nach Tripolis). Gestrichen wird hingegen der Abendflug nach Stockholm, Somit verbleiben drei tägliche Flüge in die schwedische Hauptstadt. Kartellamt-Bedenken gegen Meistbegünstigungsklausel von HRS
There are no translations available. Das deutsche Bundeskartellamt stuft die von HRS in den ab März geltenden AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) verlangte Ratenparität über alle Online- und Offline-Vertriebskanäle als nicht mit dem Wettbewerbsgesetz konform ein. Diese „Meistbegünstigungsklausel“ sei ein gegen die §§ 1 und 20 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Es handelt sich allerdings noch nicht um eine abschließende Entscheidung. In seiner Begründung erklärte der Präsident des Bundeskartellamtes, dass HRS „das mit Abstand führende Hotelportal in Deutschland“ sei und durch die Best-Preis-Klausel Konkurrenten die Möglichkeit nehme, durch bessere Konditionen Boden gut zu machen. Newcomern werde der Markteintritt erschwert. Deshalb stellten diese Klauseln eine Gefahr für den Wettbewerb dar. HRS hat jetzt noch die Möglichkeit, die Bedenken des Bundeskartellamtes auszuräumen. Tobias Ragge, Geschäftsführer von HRS: „Wir haben gute Argumente, die verdeutlichen, dass der Wettbewerb nicht beschränkt wird. Von der Bestpreis-Garantie profitieren letztlich die Verbraucher. Das entspricht unserem Service-Verständnis und unserer konsequenten Kundenorientierung.“ HRS wird laut Ragge „vor diesem Hintergrund den bereits etablierten Dialog mit dem Bundeskartellamt fortsetzen.“ Von den Hotelverbänden ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) und IHA (Hotelverband Deutschland) wird das Statement des Bundeskartellamtes begrüßt. IHA-Vorsitzender Fritz G. Dreesen sieht die von HRS künftig verlangte Ratenparität über alle Online- und Offline-Vertriebskanäle als „massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit und eine eklatante Wettbewerbsbehinderung.“ Der ÖHV verschafft die Haltung des deutschen Bundeskartellamtes Rückenwind im Bestreben, auch die österreichische Wettbewerbsbehörde mit einer Untersuchung zu beauftragen. RSD-"Leserreisen" ein Fall für ORF "Konkret"
There are no translations available. Der deutsche Reiseveranstalter RSD, der über verschiedene Tageszeitungen und Magazine besonders günstige Leserreisen anbietet, war aufgrund seiner Praktiken vor einem Jahr Gegenstand eines kritischen Berichtes in T.A.I. ("'Exklusive Rundreisen' am Rande der Seriosität"). Jetzt hat sich auch der ORF der Sache angenommen. In seiner Sendung "Konkret" nahme er aufgrund Konsumenten-Beschwerden die Angebote geneauer unter die Lupe.Titel: "Reisefrust - Luxus gebucht - Enttäuschung bekommen." Hier geht es zum Beitrag in der ORF-Sendung "Konkret"
Spanair-Pleite reißt SAS wieder in rote Zahlen
There are no translations available. Es war fast eine Bilderbuch-Sanierung, die der SAS-Group in den zurückliegenden drei Jahren gelungen ist. Noch zum Jahreswechsel stand fest, dass 2011 erstmals wieder mit einem Gewinn abschließen werde. Doch dann schlitterte Spanair in die Pleite, weshalb die 10prozentige Beteiligung abgeschrieben werden muss und dies natürlich bereits für das Geschäftsjahr 2011. Statt einen EBT (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von umgerechnet 10,65 Mio. Euro (2010 noch Verlust von -50,33 Mio. Euro) steht nun Dank des negativen Sondereffektes durch Spanair in Höhe von 193 Mio. Euro ein neuerlicher Verlust von 184,7 Mio. Euro in den Büchern. Von den drei Airlines der SAS-Group ist Scandinavian Airlines die größte. Der Umsatz erreichte 4,17 Mrd. Euro, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen) kam bei 108 Mio. Euro zu liegen. Tourismus „as usual“ auf den Malediven
There are no translations available. Keine Beeinträchtigung für den Tourismus dürfte der gewaltsame Wechsel an der Staatsspitze der Malediven haben. Der neue Präsident und bisherige Vizepräsident Mohamed Waheed hat am Mittwoch ein Kabinett der „nationalen Einigung“ ernannt, nachdem einen Tag zuvor der ungeliebte Vorgänger auf Druck islamischer Extremisten nach wochenlangen Protesten von seinem Amt, das er seit 2008 inne hatte, zurückgetreten ist. Die Armee hatte bei dem Rücktritt nach bisherigen Meldungen keine Rolle gespielt und sich zurück gehalten.
Laut Infos im „Krisen-Newsroom“ auf www.oerv.at sind alle Reiseprogramme auf die Malediven uneingeschränkt durchführbar, es gelten daher die normalen Umbuchungs- und Stornokonditionen gemäß der aktuellen Reisebedingungen.Laufend aktualisierte News direkt von den Malediven gibt es unter http://www.haveeru.com.mv/ Erfolg ohne Buchungsplattformen! Das funktioniert
There are no translations available. Das Ötztaler Hotel „Edelweiss&Gurgl“ hat sich von Buchungsplattformen unabhängig gemacht und kann - ohne Sonderrabatte, dafür aber mit internem Anfragemanagement, professioneller Verkaufsabteilung und optimierter aktiver Selbstvermarktungzu - punkten. Wie das funktioniert, darüber steht Michael Anfang, Sales&Marketing Hotel Edelweiß&Gurgl, im Interview im Rahmen der Serie "Tourismusstimme der Woche", Rede und Antwort.
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Laut Infos im „Krisen-Newsroom“ auf 
