Manche Dinge geben Rätsel auf
Wie etwa ist es möglich, nachdem 2010 ein 250 Millionen Euro Sparpaket auf die Reihe gebracht und dann im Folgejahr 2011 noch eines um 100 Millionen darauf gelegt wurde, weiterhin so tief in der Verlustzone zu stecken, wie die AUA? Das kann nicht nur mit steigenden Kerosinpreisen, arabischen Frühlings und japanischen Erdbeben zusammen hängen, selbst wenn man Ticketsteuer und Austrocontrol-Gebühren dazu zählt. Also was dann?
Darüber zerbrechen sich nicht nur Laien, wie der Peter, den Kopf, sondern auch profunde Kenner der Materie. Die sehen die Malaise beim Yield. Dort habe die AUA durch eine verfehlte Strategie viel Geld auf der Strecke gelassen. Der Plan, überall mit größerem Gerät hinzufliegen, um mehr Passagiere zu gewinnen, war offenbar doch nicht so klug.
SAS etwa stand vor ein paar Jahren finanziell ebenfalls am Abgrund, hat es aber innerhalb von drei Jahren durch ein bemerkenswertes Restrukturierungsprogramm 2011erstmals wieder in die Gewinnzone geschafft. In der Sanierungsphase gingen allerdings an die 7 Millionen Passagiere an die Low Cost Konkurrenz verloren, die man jetzt (mit Gewinn) langsam zurück zu holen beginnt.
Bei der AUA ging gar nichts verloren, außer viel Geld. Vielleicht sollte der Vorstand mal einen kurzen Betriebsausflug nach Stockholm unternehmen. Dort hat man es vor eineinhalb Jahren übrigens auch geschafft, einen neuen KV mit den Piloten auszuhandeln, erlaubt sich den Hinweis der
PETER


Wenn Sie als Benutzer auf TAI.at registriert sind, werden Ihre Kommentare automatisch und umgehend freigeschalten. Kommentare nicht registrierter Benutzer werden vor Erscheinen geprüft.
Wir behalten uns vor, Postings mit Werbung, Spam, Verunglimpfungen, Beleidigungen, etc. zu löschen.