Das Desaster mit dem Zaster
Zumindest für diesen Tag die Position, denn sie ließ sich mit ihrer Gaunersprache gerade mit großem Erfolg zur ÖAAB Chefin wählen. Das Ethos als Innenministerin hatte sie vorher bei der Garderobe abgegeben.
Applaus von jeder Menge Flachgeistern, dabei hätte sie noch soviel Entscheidendes zu sagen gehabt. Kohle, Kies, Flocken, Mäuse, Kröten, Riesen. Aber wer braucht sich übernehmen, wenn das Volk jubelt.
Dem immer sich meldenden Leitl des Wirtschaftsbundes dürfte es die Sprache verschlagen haben, kein Lächeln, null Meldung, der ÖGB überlegt ein Angebot, ob sie nicht die Seiten wechseln will, und die KPÖ will sie als Frontfrau. Endlich wieder Klassenkampf in der stupiden Eurokrise.
Nett wäre es, wenn uns diese niederösterreichische Urgesteinin kurz erklären würde, was sie mit der Marie machen will. Fürs AKH brauchen wir’s nicht, denn Sterben muss ein jeder und bei dem dort herrschenden Krampf halt ein bisserl früher. Für die Bildung brauchen wir’s nicht, denn der letzte Platz in der Pisastudie ist noch weit. Für die Schuldenbremse auch nicht, weil die ist noch nicht in der Verfassung integriert, da haben wir noch Zeit. Vielleicht wollen wir es wie die Notendruckerei der Nationalbank im Plastiksackerl verteilen oder für die Förderungen verwenden, da geben wir sowieso erst 15 Milliarden aus. Oder so ähnlich.
Nun endlich hat sie aufgeholt und mit ihrer Finanzministerin gleichgezogen. „Finance ist etwas anderes als die Kieberei“ meinte die. Anscheinend geben jetzt die Frauen in der ÖVP die rauen Töne an.
Eines sei aber festgehalten, die Worte an Heeresminister Darabos, die sie in den Saal schleuderte „Genieren Sie sich“ sollte sie sich selbst ins Stammbuch schreiben.


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