1 Mrd. weg, Kranich im Sturzflug

AUA-Troubles? Um LH steht‘s schlimmer
Der einst als Swiss-Sanierer gefeierte und seit eineinhalb Jahren amtierende Lufthansa CEO Christoph Franz gerät immer stärker unter Druck: Angetreten um den durch Übernahmen von AUA und BMI geschwächten und selbst vor großen strukturellen Problemen stehenden Kranich-Konzern rasch wieder auf Kurs zu bringen, rutscht dieser immer stärker in die Krise. Mit einem hundsmiserablen Quartalsergebnis fiel Lufthansa jetzt sogar auf das Niveau der krisengeschüttelten Air France-KLM. Diese war 2011 die sich am schlechtest entwickelnde Top-30 Airline der Welt und übertraf von der Negativ-Performance her sogar die in die Pleite geschlitterte American Airlines sowie die angeschlagene Air Berlin. Keine gute Benchmark also für den Kranich und dessen CEO. Nur Treibstoffpreise, Ticketsteuern und Konjunktur dafür verantwortlich zu machen, ist zu wenig. Mit denen haben auch die Mitbewerber zu kämpfen. Entsprechend rund ging es am Dienstag dieser Woche bei der LH-Hauptversammlung am Unternehmenssitz in Köln.



Föderalismus-Wunder im Tourismus
(online oder offline) wie viel für sein Geld tut und was er damit erreicht. Im Falle der Incomer ist das gar nicht so wenig. Zu ihnen zählen neben heimischen Größen, wie Eurotours, Mondial oder Travel-Partner, auch die Incoming-Töchter der großen deutschen Reisekonzerne in Österreich, wie die Incoming-Sparte der TUI Austria, oder jener von Dertour Austria. In einer neuen Serie nimmt T.A.I. diese Anbieter näher unter die Lupe. Den Anfang macht in vorliegender Ausgabe Dertour Austria Incoming.
Hellas zwischen Rekord und Absturz
62 Mio. Verlust, LH-Zuschuss mit Vorbehalt
