Mehrwertsteuer-Erhöhung auf Logis

Das 150 Mio. € Ding! Finanz kassiert, Hotellerie legt voll ab

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Wieviel Mehreinnahmen erzielt der Staat durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Logis von 10 auf 13 Prozent? Seit kurzem liegen die Umsatzsteuer-Ergebnisse für 2016 vor und diese liegen signifikant über den rund um die Steuerreform geschätzten Beträgen, wie eine Analyse von T.A.I. ergeben hat.

Die seinerzeitigen Schätzungen von Finanzminister Hans Jörg Schelling gingen von Mehreinnahmen von 105 Mio. Euro pro Jahr aus, welche durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Logis von 10% auf 13% erzielt werden sollten.

Tatsächlich wurden bereits im nur acht Monate dauernden Rumpfjahr 2016 – bekanntlich trat die Erhöhung erst mit Mai 2016 in Kraft, da die Wintersaison bis Ende April läuft – aus Beherbergung und Gastronomie Umsatzsteuer-Mehrreinnahmen in Höhe von 90 Mio. Euro lukriert.

Hochgerechnet auf das Gesamtjahr (also inkl. der Monate Jänner bis April, dem Umsatz-stärksten Jahresdrittel) würde dies laut Berechnung einer Steuerberatungskanzlei eine höhere Umsatzsteuer-Zahllast im Ausmaß von rund 150 Mio. Euro bedeuten – um rund die Hälfte mehr, als ursprünglich geschätzt. Ausführlicher Bericht in der T.A.I. vom 16. Juni 2017.

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Erstellt am: 06. Juni 2017

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