Kitzbühel Tourismus

Ladies-Doppel in der Gamsstadt! Brigitte Schlögl wird Tourismusdirektorin

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Das Rennen um die Nachfolge von Gerhard Walter als Tourismusdirektor in Kitzbühel ist gelaufen: der Vorstand des Kitzbühel Tourismus entschied sich für Brigitte Schlögl (l.), die seit 2010 als Geschäftsführerin die NÖ Museum Betriebs GmbH leitet. Schlögl wird ihre Arbeit in Kitzbühel bereits im September aufnehmen. Damit zeichnen künftig zwei Damen für die Entwicklung des TVB verantwortlich, an dessen Spitze Präsidentin Signe Reisch (r., Hotel Rasmushof) steht.

Seit Oktober 2013 fungierte Gerhard Walter als Geschäftsführer. Heuer wurde kurz nach der ITB Berlin im März mit ihm eine einvernehmliche Trennung vereinbart. Unmittelbar danach folgte die Ausschreibung bezüglich eines Nachfolgers, aus der nun Brigitte Schlögl als Siegerin hervorging.

Schlögl ist Jahrgang 1962, gebürtige Klagenfurterin, und startete ihre Karriere u.a. als Marketingchefin der Schmittenhöhebahn in Zell am See. Später leitete sie die Öffentlichkeitsarbeit des „Marketing Forum“ der Seilbahnen Österreichs. Zwischen 2002 und 2007 war sie Geschäftsführerin der Weinerlebniswelt Loisium, danach bei den Garten-Park Baden Betrieben, bis sie 2010 die Leitung der NÖ Museen übernahm (sechs Häuser, u.a. das Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten). Zwischen 2011 und 2014 war sie zudem Sprecherin der NÖ Top-Ausflugsziele.

Der Vorstand von Kitzbühel Tourismus rund um Präsidentin Signe Reisch freut sich auf die neue Direktorin: „Brigitte Schlögl qualifiziert sich durch viel Gespür für touristische Weiterentwicklung und Marktbedürfnisse, hervorragende Führungsqualität und Teamgeist.“ Sie bringt „nicht nur viel Erfahrung und Kenntnisse mit, sondern ist auch mit viel Herzblut bei der Sache.“

Kitzbühel verbuchte im Vorjahr rund 1,147 Millionen Übernachtungen (plus 4,3 Prozent). Damit liegt die Gamsstadt an 18. Stelle der 34 Tiroler Tourismusverbände. Für die künftige Tourismusdirektorin bietet die Hahnenkammstadt noch viel „Potential im Sinne einer wertschöpfungsstarken Ganzjahresentwicklung.“

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Erstellt am: 12. Juli 2016

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