Zell am See - Kaprun

Erfolgslauf mit Ironman WM, Feuerstuhl und Gipfelwelt 3000

Print-Ausgabe 14. Jänner 2016

Renate Ecker

Die Gastgeber-Region des diesjährigen ÖHV-Kongresses, Zell am See – Kaprun, kann mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz aufwarten

Seit dem Krisenjahr 2008/2009 gab es in Zell am See – Kaprun Jahr für Jahr (mit nur einer Unterbrechung) starke Zuwächse, davon alleine im Tourismusjahr 2014/2015 einen Anstieg um 5,6 Prozent auf 2,42 Millionen Nächtigungen. Das Plus war damit mehr als doppelt so hoch, wie vom gesamten Bundesland Salzburg (2,7 Prozent) und auch deutlich stärker als in der Stadt Salzburg (3,9 Prozent). Das sind absolute Spitzenwerte, auch im Vergleich mit anderen Bundesländern. T.A.I. bat die Geschäftsführerin der Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH, Renate Ecker, zum Gespräch.

T.A.I.: Worauf führen Sie diese erfolgreiche Entwicklung zurück?

Ecker: „Zunächst auf die Infrastruktur, vor allem bei den Bergbahnen. Hier haben Familienangebote, wie die „Schmidolins“, Feuerstuhl und Feuertaufe auf der Schmittenhöhe ebenso großen Anklang bei den Gästen gefunden, wie die Gipfelwelt 3.000 auf dem Kitzsteinhorn oder der Alpine Coaster auf dem Maiskogel. Auf der anderen Seite haben neue Betriebe, wie z. B. die Tauern Spa Zell am See-Kaprun, für starke Impulse gesorgt.“

T.A.I.: Die Aktivitäten des Tourismusverbandes sparen Sie aus?

Ecker: (lacht): „Nein, natürlich nicht. Hier tragen vor allem die professionelle und nachhaltige Marketingstrategie sowie die Investitionen aller Leistungspartner zu den Entwicklungen im Tourismus bei. Das Zusammenspiel funktioniert überaus gut: gezielte internationale Marketingmaßnahmen auf den unterschiedlichsten Märkten werden durch regionale und internationale Veranstaltungen unterstützt. Auch Investitionen in die Erlebnisinszenierung zwischen Gletscher, Bergen und See, die Weiterentwicklung von Angeboten, wie z. B. die Zell am See-Kaprun Sommerkarte, und auch Events, wie die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft, der Zeller Seezauber sind wichtige Faktoren.“

T.A.I.: Gibt es trotz der genannten Erfolge auch Problem-Bereiche?

Ecker: „Ich bezeichne das lieber als Herausforderungen, wie z.B. vermehrtes Verkehrsaufkommen in der Hauptsaison. Daran arbeiten wir. So gibt es neu ab Juli und August 2016 für alle Gäste zusätzlich zum Fahrplan während des Tages eine eigene Abendlinie mit dem öffentlichen Postbus, der stündlich zwischen Kaprun und Zell am See fährt. Dieses Angebot wird auch als Bonuspartner der Zell am See-Kaprun Sommerkarte verfügbar sein.“

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Erstellt am: 14. Jänner 2016

Freut sich über starke Zuwächse: Geschäftsführerin Renate Ecker

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