TVB Kitzbüheler Alpen St. Johann

Aufbruchstimmung mit starkem Ergebnis und Kraft aus Schweden

Print-Ausgabe 3. Juni 2016

Investitions-Offensive sorgt für ein tolles Winterergebnis – Europas Bergbahn-Riese als neuer Partner. Neue Strategie bis 2025

Der TVB Kitzbüheler Alpen St. Johann startet mit einem starken Rückenwind in Richtung „Tourismusvision 2025“. Ende Mai wurde nach einer ersten Analysephase in einem Gruppenworkshop mit knapp 40 Personen ein mögliches Zukunftsbild erarbeitet. Die Stimmung war nach Vorliegen der Ergebnisse der zu Ende gegangenen Wintersaison bestens: mit plus 6,9 Prozent bei den Übernachtungen im Winter 2015/2016 wurde der fünftstärkste Zuwachs aller Tiroler Tourismusverbände erzielt, in absoluten Zahlen bedeuteten die 62.330 zusätzlichen Nächte sogar den zweitbesten Wert hinter Serfaus-Fiss-Ladis.
„Nach Jahren der touristischen Stagnation bewegt sich die Region aktuell in einem intensiven Aufbruchsprozess“, freut sich der seit vier Jahren amtierende TVB-Geschäftsführer Gernot Riedel. Mit dazu beigetragen hat eine Investitionsoffensive der Hotellerie. Nach Einschätzung von Riedel war es für die Region „der wohl größte Bettenzuwachs unserer Geschichte.“

Auch die Zukunft der St. Johanner Bergbahnen ist mittlerweile gesichert: dort ist der schwedische Skigebietsbetreiber Skistar mit 68 Prozent eingestiegen. Es handelt sich mit 204 Mio. Euro Umsatz (Winter 2015/2015) um den größten Seilbahnunternehmer Europas.

Durch den Einstieg in St. Johann erfolgt die Expansion in den Alpenraum – mit sämtlichen Synergien, die sich daraus für die Kitzbüheler Alpen ergeben. Als erstes soll eine neue 10er Gondelbahn mit einer Investitionssumme von 24 Mio. Euro errichtet werden. Weitere 30 Mio. Euro werden in die Erneuerung bestehender Anlagen fließen.

Zurück zur Erstellung der „Tourismusvision 2025“: die Strategie wird gemeinsam mit externen Beratern in mehreren Phasen erarbeitet. Regions-Obmann Josef Grander: „Uns ist es wichtig, mit diesem Prozess einerseits einen klaren Strategie- und Maßnahmenplan für unseren TVB zu erarbeiten, noch mehr aber eine Orientierungshilfe für unsere touristischen Betriebe zu definieren, die als Leitfaden bei allen kommenden Maßnahmen und Investitionen dient.“

Der gesamte Prozess wird bis Herbst 2016 abgeschlossen sein. Dann werden der künftige Rahmen und das Markenbild der Region vorliegen. T.A.I. wird berichten. 

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Erstellt am: 03. Juni 2016

Freut sich über den touristischen Aufwind: Gernot Riedel

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