Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

Neue Österreich-Direktorin:
„Ich bewundere meine Heimat!“

Print-Ausgabe 15. Dezember 2017

Seit Ende Juli leitet Helena Melita die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr in Wien – neben Österreich ist sie auch für die Schweiz und Ungarn zuständig.

Griechenland steuert nicht nur auf ein weiteres touristisches Rekordjahr zu (Tourismusministerin Elena Kountoura rechnet 2017 inkl. Kreuzfahrtgästen mit 30 Millionen Ankünften, ohne dürften es 27,4 Millionen werden), sondern hat seit wenigen Monaten auch im Quellmarkt Österreich eine neue Tourismus-Direktorin: Helena Melita. Die gebürtige Athenerin spricht fließend Deutsch, war in den zurückliegenden drei Jahren in der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Frankfurt tätig, davon ab Mitte 2016 bis zu ihrem Wechsel nach Österreich als stellvertretende Direktorin.

Gemeinsam mit ihrem Team betreut Helena Melita von Wien aus nicht nur Österreich, sondern auch die Herkunftsmärkte Schweiz und Ungarn. Wobei dem Quellmarkt Österreich im griechischen Incoming eine besondere Stellung zukommt: kein anderes Land der Welt hat in Relation zu seinen Einwohnern laut „TornosNews.gr“ einen höheren Anteil an Griechenland-Reisenden. Im Vorjahr waren es rund 400.000 ÖsterreicherInnen. Sie sorgten laut Statistik von SETE (Association of Greek Tourism Enterprises) im Vorjahr für rund 3,15 Millionen Übernachtungen in den griechischen Beherberungsbetrieben.

Helena Melita ist offizielle Nachfolgerin von Athina Babakou, die Mitte 2016 in Erwartung ihres  ersten Babys zur Karenz nach Athen zurückgekehrt ist. Seither wurde das Büro interimistisch von Kaliopi Kourousia geleitet. Helena Melita gehört seit Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums dem Management der Griechischen Zentrale für Tourismus an, wo sie ab 2000 als Leiterin für die Abteilung Marktforschung und Werbung verantwortlich zeichnete. Fließend Deutsch spricht sie seit ihrer Schulzeit (Helena Melita besuchte die „Deutsche Schule Athen“), wobei sie ihre Sprachkenntnisse noch durch ein Diplom an der Ludwig-Maximilians-Universität München perfektionierte.

Ihr Geheimtipp für Griechenland? „Ganz Griechenland hat viel zu bieten, es ist das ideale Urlaubsziel für 365 Tage im Jahr“, antwortet Helena Melita im Gespräch mit T.A.I. „Die Vielfältigkeit des griechischen Tourismusproduktes ist unique.“ Thessaloniki und Athen etwa „sind ideal für City-Breaks“ und wenn es um den gewünschten Geheimtipp geht, dann „die vielen kleineren Inseln und Regionen auf dem Festland, die nicht so bekannt sind.“

Griechenland hat sie mehrfach bereist, „von Nordgriechenland bis zum Südpeloponnes“ und einen großen Teil der zahlreichen Inseln. Ihre Liebe zu Griechenland möchte sie in ihrem neuen Aufgabenbereich voll ins Spiel bringen: „Ich bewundere meine Heimat!“ 

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Erstellt am: 15. Dezember 2017

am Bild: Helena Melita

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