Polen

Krakau: Eine Stadt zum Verlieben

Advertorial

Der Hauptmarkt (Rynek Glowny) bildet das Zentrum der Krakauer Altstadt

Einst war Krakau Hauptstadt, heute besticht die zweitgrößte Stadt Polens mit einzigartigen Kulturschätzen und pulsierendem Leben

Diese Stadt verdient viele Attribute: Sie ist alt, historisch, mystisch, geheimnisvoll, zauberhaft, imposant, stolz, lebenslustig und impulsiv. Ja, sie ist einfach einzigartig. Die Rede ist von Krakau, der Stadt an der Weichsel. Fünf Jahrhunderte lang war sie die mächtige Hauptstadt Polens. Heute ist Krakau mit rund 800.000 EinwohnerInnen die zweitgrößte Stadt Polens und ein einzigartiges europäisches Kulturgut.

Ein Besuch in Krakau gleicht einer Begegnung mit der wichtigsten Glanzzeit der polnischen Geschichte. Kein Wunder, dass die Krakauer Altstadt mit dem Wawel und dem Stadtteil Kazimierz in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Auch die Ernennung zur „Kulturhauptstadt Europas“ im Jahr 2000 hebt die internationale Bedeutung der Stadt hervor.

Der Mittelpunkt von Krakau: Rynek Glowny

Der Krakauer Hauptmarkt (Rynek Glowny) ist der größte mittelalterliche Platz in Europa. Auf ihm konzentriert sich all das, was für die Stadt am charakteristischsten, schönsten und wichtigsten war und noch immer ist. Er wurde während der Stadtgründung im Jahr 1257 angelegt. Die Kirchen St. Marien und St. Adalbert wurden bereits vorher erbaut.

Später entstanden die Tuchhallen, das Rathaus und die renovierten farbenfrohen Bürgerhäuser und Paläste, die den Platz umgeben. Sie sind 500 bis 600 Jahre alt. Ein wichtiges Element des Platzes bildet das Denkmal des Dichters Adam Mickiewicz, das 1898 von Teodor Rygier entworfen wurde.

Was Krakau seinen BesucherInnen zu zeigen hat

Besonders sehenswert und ein Muss für jeden Reisenden sind

  • das Haus Szara (das Graue Haus) Nr. 6, das einer Legende zufolge König Kasimir der Große seiner Geliebten Sara schenkte;
  • das Palais Pod Krzysztofory Nr. 35, in dem einst die Könige Johann Kasimir, Michael Korybut Wisniowiecki und der Fürst Jozef Poniatowski wohnten und in dem sich heute das Historische Museum der Stadt Krakau befindet;
  • das Palais Pod Baranami Nr. 27, das heute ein bekanntes Kabarett beherbergt;
  • das Bürgerhaus Nr. 15 mit dem Restaurants Wierzynek, dessen Geschichte bis 1364 zurückreicht
  • und das europaweit größte unterirdische Museum, das 2010 unter dem Hauptmarkt eröffnet wurde. Auf einer Fläche von fast 4.000 Quadratmetern werden hier eine Touristenroute, die vier Meter unter der Erde liegt und die multimediale Ausstellung „Auf den Spuren der europäischen Identität“ präsentiert.

Der Wawel, das Königschloss und die Kathedrale

Der Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau. Die Burganlage liegt auf einem Hügel über der Weichsel. Sie ist ein uraltes Machtzentrum – sowohl nach mythischer Überlieferung, die mit dem sagenhaften Stadtgründer Krak und seinen Nachfahren verbunden ist, als auch in Übereinstimmung mit der historischen Wahrheit. Hier residierten einst Herzöge, Bischöfe und Könige. In den Kunstsammlungen auf dem Wawel können BesucherInnen Arras-Bildteppiche sowie Gegenstände aus dem Besitz der Könige und Kriegstrophäen bewundern. Die Besichtigung des historischen Gebäudekomplexes ist ein Muss für jeden Krakau-Besucher.

Die Perle der Sammlung der Fürsten Czartoryski, die 2016 vom polnischen Staat gekauft wurde, ist die "Dame mit Hermelin", die auf eine wechselhafte Geschichte zurückblickt. Heute ist das Bildnis der Geliebten des Herzogs von Mailand Ludovico Sforza das wichtigste und wertvollste Gemälde in polnischen Sammlungen und bis zum Abschluss der Renovierung des Museums Czartoryski im Hauptgebäude des Nationalmuseums in Krakau zu sehen.

Aber die Krakauer Sammlungen umfassen mehr als bloß die "Dame mit Hermelin". In den Tuchhallen im Herzen der Stadt entstand vor anderthalb Jahrhunderten das erste polnische Nationalmuseum, in dem sich bis heute eine bedeutende Sammlung polnischer Malerei befindet.

Krakau als gastronomische Hauptstadt Europas

Der „Genius loci“ der Stadt ist nicht nur in der Architektur oder Geschichte präsent, sondern auch im gastronomischen Erbe. Das dokumentieren die vielen Restaurants am Hauptmarkt, am Ufer der Weichsel und in den Straßen des ehemaligen jüdischen Viertels Kazimierz.

Einige hervorragende Köche kommen aus Krakau, darunter Marcin Filipkiewicz (Restaurant des Hotels Copernicus), der 2017 von der Europäischen Akademie für Gastronomie den Titel des Küchenchefs der Zukunft (Chef de l’Avenir) erhalten hat.

So ist es kein Wunder, dass die „Europäische Akademie für Gastronomie“ Krakau 2019 als erste „Europäische Hauptstadt der gastronomischen Kultur“ prämiert hat. Denn die Krakauer Restaurants sind die einzigen in Polen  – abgesehen von jenen in Warschau – die der berühmte Michelin-Führer empfiehlt. Derzeit sind 26 Lokale mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet – mehr als doppelt so viel sind im Gault & Millau-Restaurantführer beschrieben.

2019 finden zahlreiche kulinarische Veranstaltungen in Krakau statt, wie etwa der Kongress der Gastronomie sowie ein Treffen von Krakauer und internationalen Köchen. Auch ein „virtuelles Kochen“, bei dem Chefs aus Europa via Internet von der polnischen und Krakauer Küche inspirierte Gerichte zubereiten, steht auf dem Programm.

Beliebte Events wie der „Krakowskie Zapusty“ (Fasching) oder das „Piroggen Festival“ werden eine neue Bedeutung erhalten. Auch neue Projekte, die das reiche gastronomische Erbe der Stadt präsentieren, werden vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die ehemalige königliche Küche ebenso wie Gerichte der Krakauer Bürger und Studenten sowie das jahrhundertealte Straßenessen aus dem Mittelalter.

Fazit: Krakau ist eine Verquickung von Kulturen, Religionen, Traditionen und Zeuge einer wechselhaften Geschichte, eine Stadt der Könige und Künstler, der Anführer und Bürger, der Gelehrten und Studenten. Es ist erfüllt von pulsierendem Leben, ebenso aufregend wie beruhigend – eine Stadt der Kontraste. Kurzum: Krakau ist eine Stadt, die jeder Reisende sofort ins Herz schließt.

Mehr Informationen zu Krakau finden sich unter www.polen.travel/de-at

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Erstellt am: 28. Dezember 2018

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